Watte wäre noch eine stahlwollige Untertreibung des Zustandes, in dem sich der Kopf gerade befindet. Post-Its pflastern meinen Weg und die Freude über des neu zugewiesene MacBook weicht langsam der leisen Ahnung, dass dieses nicht aus purem Nächstenliebe geschah, sondern bedingt war durch effizienzheischende Arbeitgeberträumen in denen Angestellte, Wochenenden und Uhrzeiten nach 23:00 eine nicht ungewichtige Rolle einnehmen.
Der Umstand, dass diese Satzkonstruktion auf Tage hinaus die einzige bleiben wird, unter die niemand „zu verkopft – einfacher!“ schreibt, lässt die obere Nackenmuskulatur schon kurz nach Mittag kreischen.
Das haben wir jetzt vom Klimawandel.
Der Hormonabfall nach drei Wochen April-Sommer ist schlimmer als PMS am Vatertag.
zu verkopft – einfacher!
AntwortenLöschenAch komm, einer musste es tun.
Und ich bin froh, dass Sie es waren.
AntwortenLöschenDenn ich weiß wo sie wohnen...
Blödeln Sie die Watte einfach raus! Man wird Sie für völlig überdreht halten... aber das ist ja in unserem Beruf nicht hinderlich...
AntwortenLöschenGute Idee.
AntwortenLöschenDann stelle ich mal eben phantomimisch einen "schleichenden Prozess" dar.
Weitere Vorschläge?
Schwangerschaftsstreifenwagen!
AntwortenLöschen"Schleichender Prozess" ist schwierig. Wenn ich versuche, den darzustellen, wird der grundsätzlich als "Kriechende Mahonie" gedeutet. Es ist wie verhext.
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