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Out of Uppen

Der Teufel ist ein Eichhörnchen

Dienstag, April 08, 2008

Freud, anyone?

Angeregt durch die Traumologie des Herrn e! drängte sich heute Morgen mein Traum der letzten Nacht zwischen Finger und Tasten.
Schauplatz: Uppen, Uptown.
Meine beste Freundin rief mich an, um mir mitzuteilen, dass aus dem Trip ins Freibad am morgigen Sonntag nichts werden würde – ihre Mutter hätte Geburtstag. Meinen Einwand, dass ihre Mutter doch schon letzt Woche Geburtstag gehabt hätte, ließ sie irgendwie nicht gelten, also musste ich neue Pläne schmieden.
Zum Glück hatten meinen Eltern zwei Hütten in der Nähe Uppens erreichten lassen – mitten auf dem Feld an der Bundesstraße zwar, aber hey, dafür standen sie auf so tollen Holzpfählen UND waren abschließbar – das konnte ich mir nicht entgehen lassen!
Wohl weil ich am Wochenende zu viel Zeit in Wohnungen mit Dreifach-Türschlössern verbracht habe, fokussierte sich der Hauptteil des Traums auf eine „Schlüssel-rutscht zu tief ins Schloss und lässt sich nur mit äußerstem Aufwand wieder zurückdrehen“-Thematik.
Zu gefährlich also, um die Tür der ca. 2qm großen Hütte abzuschließen. Wie aber vor den Werwölfen vor der Tür schützen? Na klar, einfach wie in jedem guten Horror-Film: Öfter mal den Kopf aus der Tür stecken um zu gucken, ob alles in Ordnung ist. Was es auch durchgehend war, bis kurz vor Sonnenaufgang, als merkwürdige Geräusche an mein Ohr drangen. Ein Blick nach draußen ergab, dass die Hütte neben mir mittlerweile von einem kauzigen Alten bewohnt wurde, der mit seinem aufrecht laufenden Koyoten an einem Feuer in einiger Entfernung Fisch am Feuer grillte. Zum Glück kam meine Tante vorbei und beruhigte mich – während sie von einem Holzpodest mit einer aufliegenden Matratze locker 2 Meter springend überbrückte und im Hütteneingang landete (der auf einmal in 1,5 Metern Höhe lag). Schlaf-faul wie ich nun mal bin, tat ich ihr es nicht nach, sondern schob das Podest (dessen Rollen nur wenig im Ackerboden einsackten) einfach näher an die Hütte heran.
Schnitt.
Ich befinde mich im Garten meines Onkels. Ich bin ein mittelalterlicher Batman, oder die Robin-Variante – ich weiß es nicht mehr genau. Eine Horde Robin-Hood-Häscher ist uns auf dem Fersen und ich tue das einzige wahre, was ein Superheld in dieser Situation tun würde: Ich verstecke mich in einem Hyazinthen-Busch.
Das klappt auch ganz gut, bis einer der krüppeligen Hilfs-Sheriffs über seine Schnürgamaschen stolpert, diese zubinden will und dabei einen Blick in Fußhöhe auf den unteren, kahlen Teil des Strauches erhascht – und uns sieht.
Schnitt.
Ich betrete das Badezimmer in meiner WG. In den ca. 3qm befinden sich neben der Badewanne, der Toilette und zwei Waschbecken auch mein Chef, der sich darüber echauffiert, das schon wieder zu viele leere Duschgel-Verpackungen herum stehen würden. Eingeschüchtert wasche ich mir die Haare im Waschbecken – was nicht funktioniert. Ich hieve den schweren, nassen Kopf hinüber zur Wanne – und setze dabei den halben Raum inkl. der Füße meines Bosses unter Wasser. Dunkle Rückstände fließen aus meinen Haaren in die Wanne und färben das Wasser braun. Dabei steht mein Boss doch auf blond...

5 Comments:

Anonymous eigenart said...

Der Alte hat meinen Fisch geklaut!
Und dann wohnt er auch noch in so einer Lost-Highway-Hütte ...

Ich glaube, wenn ich von einem Hyazinthen-Busch-Versteck träumen würde, müsste ich wahrscheinlich schon im Traum darüber lachen.

Bei mir war es letzte Nacht übrigens andersrum: Eine sehr süße Italienerin hatte sich in einem Blumenkübel direkt neben der Cafeteria auf einem riesenhaften Campus versteckt. Irgendwie waren ihr die Klamotten abhanden gekommen und sie bat mich, irgendwo welche zu besorgen. Allerdings sprach sie eine völlig absurde Sprache (Warum ich dann weiß, dass sie Italienerin war? Äh, ... das sah man ihr an ...). Außerdem hatte sie wohl ein Problem mit ihren Freunden, denen ich von nun an permanent über den Weg lief - mit einem Berg Klamotten im Arm, die aus der Requisite des Unitheaters gestohlen hatte.

Naja, alles in allem nicht verstörender, als ein Chef, der einem beim Haarewaschen zuschaut.

P.S. Passense ma auf, gleich taucht der Melken hier auf und bezeichnet Sie als "krank" ...

08 April, 2008 10:46  
Anonymous Kaal said...

Ach, lieber etwas länger in den Tag träumen als zu viel in die Nacht davor interpretieren. Macht mehr Spaß.

08 April, 2008 12:26  
Blogger Ninifaye said...

Hätte ich erwähnen sollen, dass die "Nacht" bei mir bis ca. 11:30 AM terminiert ist?

08 April, 2008 15:10  
Blogger ramses101 said...

Und wo ist die Blogkopfzeile (oder heißt das Header?) hin?

09 April, 2008 10:35  
Blogger Ninifaye said...

Die hat Malcolm verbaselt. Ich fahr Freitag persönlich hin, um sie zu suchen.

09 April, 2008 11:23  

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