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Der Teufel ist ein Eichhörnchen

Mittwoch, Oktober 10, 2007

Huschiwood ist abgebrannt…

Ich habe an den letzten beiden Abenden tatsächlich ein paar Kapitel in Frau Ninis fantastischem Buch „Huschiwood presents…“ gelesen. Unbeschreiblich. Da gab es doch wirklich eine Filmproduktionsfirma namens Huschiwood, die bis weit in die 70er eine der wichtigsten Rollen in der Filmbranche innehatte, Filmklassiker hervorbrachte, Stars schuf und Millionen verdiente. Und was weiß man heute noch davon? Absolut nichts. Wer nach „Huschiwood“ googelt, landet einfach nur in diesem Blog. Ist das nicht beängstigend?

Besonders fasziniert hat mich das Kapitel „Wie die Eichhörnchenschmiede den Vampir erfand“. Vergesst alle den pfählenden Vlad Tepes, die in Jungfrauenblut badende Elisabeth Báthory, Incubi und Succubi und vor allem, diese armseligen Flattermaxe! Der Vampirmythos wurde vor allem durch die Bücher und Filme aus Huschiwood geprägt.

Allen voran eine traurige Geschichte aus dem Jahre 1850 über ein tollwütiges Flughörnchen, das nur durch Tötung mit einer Silbernuss von seinem Leiden erlöst werden kann. Das auf einer Bluteiche lebende Flughörnchen Arthur ist eigentlich ein sehr freundlicher Geselle, bis er eines Tages von einem tollwütigen Fuchs gebissen wird. Arthur verwandelt sich daraufhin in ein schwanzgesteuertes Flugmonster mit gesteigertem Sexualtrieb, das von nun an nur noch das Blut seiner Artgenossinnen trinken möchte. Eine Gruppe mutiger Eichhörnchen macht sich auf den Weg, ihn zu stoppen.

Die Geschichte klingt vertraut. Kein Wunder – nur wenige Jahre später wurde sie von einem gewissen Bram Stoker raubkopiert. Wie perfide konkurrierende Filmstudios dann mit der Verwendung des Stoffs umgingen, beweisen die Titel der Werke. So wurde aus dem Huschiwood-Werk „Nuss für Arthur“ schlicht und einfach „Nosferatu“. Huschiwood entgingen in der Folge mehrere Milliarden Dollar. Der eigene Film mit Huschi Glas in der Hauptrolle floppte. Die Zuschauer hatten das Interesse an dem Stoff aufgrund eines gewissen Klaus Kinski bereits vollkommen verloren.



(Klich = groß)


Heute Abend steht das Kapitel "Huschiwood im Krieg" auf dem Programm...

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Am Ende kackt die Ente.



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