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Out of Uppen

Der Teufel ist ein Eichhörnchen

Donnerstag, April 19, 2007

Klein & die Pein

Zu Adjektiven habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich kann nicht ohne sie leben und nutze sie (aus), wo immer ich kann. Allerdings täuschen mich die beschreibenden Biester immer wieder aufs bösartigste. Immer dann, wenn ich zu einem Wortumschlag der adjektivischen Art aushole, weiß ich beim Tippen des ersten Wortteiles nicht, wie es zu Ende gehen soll.
Sei es aus syntaktischer Verwirrung oder legasthenischer Fehlfunktion, ich schreibe in solchen Situationen den ersten Buchstaben stets groß. Erst nachdem ich den zweiten Wiewortteil meinen Vorstellungen entsprechend aus der Broca gekratzt habe, korrigiere ich vorne in Minuskel.
...
(Hier bitte Sinn machende Schluss-Sentenz einfügen.)

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1 Comments:

Anonymous eigenart said...

Zu Studienzeiten habe ich mal eine Arbeit zu Aphasien verfasst. Der gute Broca war da auch dabei (um Adjektive ging es allerdings nicht).

Ich konnte mich im Übrigen nicht entscheiden, was denn nun schlimmer ist: einen intakten Wortschatz zu besitzen, aber keine Sätze bilden zu können oder ne funktionierende Grammatik am Start zu haben, aber nicht in der Lage zu sein, die passenden Wörter zu finden...

Ich hatte Tonmaterial von Aphasiepatienten beider Ausprägungen. Ich habe mich in beidem wiedererkannt...

20 April, 2007 08:26  

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Am Ende kackt die Ente.



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