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Der Teufel ist ein Eichhörnchen

Donnerstag, Februar 07, 2008

Tag 3: Alles Roger in Kambodscha

Kambodscha
Reisetag. Der neue Flughafen in Bangkok lässt die Raucher verzweifeln. Nach 2 Gates, drei Mal nachfragen und den ersten zitternden Fingern trennen sich die Wege der nikotin-affinen Gruppenmitgliedern und den Kaffee-Junkies. Ich schreibe Karten und denke mir Weganweisungen für den Postboten aus, weil ich vergessen habe, Hausnummern zu notieren. Ob „gleich zwei Häuser links in die Straße neben dem neuen DM-Markt“ wohl ankommt?
Mit zwei Stunden Verspätung (Notiz an mich: „Zum Lesen wirst Du eh nicht kommen, also lass die Bücher zu Hause“ als gedanklichen Selbst-Einwand in Zukunft nicht mehr gelten lassen.) steigen wir in den Flieger.
Anderthalb Stunden später: Flughafen Siem Reap in Kambodscha. Kurze Verwirrung am Imigrations-Schalter: Die Einreisegebühr kann nur in Dollar bezahlt werden. Nein, auch in Euro. Nein, nicht in Baht. Aber vielleicht in Riel. Oder doch Dollar? Der ATN-Automat neben der Schlange führt zwar nur Riel auf, gibt dann aber doch in Dollar aus. Ich unterhalte mich zum ersten Mal mit dem Kameramann. Er heißt Roger. Ich werfe die Rest-Riel in meine eigene schlechte-Witze-Kasse.
Später. Das Hotel liegt mitten in Siem Reap . Staubige Straßen, Roller und Fahrrad fahrende Menschen überall. Tempel und Klöster zwischen Bretterbuden. Graffitis sehen in der Khmer-Schrift cooler aus als mitteleuropäische „Chengiz Rulez!“-Pendants.
Nach 2 Stunden Erkundungstour durch die Stadt wird im wahr gewordenen Albtraum einer jeden deutschen Bau-Aufsichtsbehörde gerastet. Im “Dead Fish“ (Notiz an mich: Fishbone wegen Logo-Urheberrechten anfragen) sitzt keine Gäste-Gruppe auf derselben Höhe, der Live-Act in der Mitte und zwei Krokodile neben der Toilette. Genial.
Roger entpuppt sich als pathologischer Lügner und Sarkasmus-süchtig. Wir verstehen uns bestens.
Noch später: Geburtstag die erste. Wir feiern am Pool. Das Bier erinnert an zu Hause. Nach dem Antesten fünf weiterer lokaler Biersorten schaffe ich es ins Bett, ohne in den Pool gefallen zu sein.
Gay as Klassenfahrt 2.0

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5 Comments:

Anonymous Malcolm said...

Nee, ist irgendwie nicht angekommen. Vielleicht wäre "In der Straße, in der dieser Taxifahrer meinte, dass Sido wohnt, neben Kik und ein paar Meter vor dem Asiaten, der den ganzen Tag chinesische comedy auf seinem Laptop anschaut" besser gewesen!

07 Februar, 2008 14:24  
Blogger ellen resident said...

ouch… DIE ÜBERSCHRIFT!!!

07 Februar, 2008 14:52  
Anonymous manu said...

die überschrift kommt mir bekannt vor.. :D

08 Februar, 2008 01:01  
Blogger MC Winkel said...

Wow!
Viele Spaß noch...

11 Februar, 2008 11:42  
Blogger jalapeñjo on a stick said...

Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

12 Februar, 2008 09:00  

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