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Out of Uppen

Der Teufel ist ein Eichhörnchen

Mittwoch, Januar 09, 2008

Ich kotz Dir meine Belanglosigkeit in die Fresse. Später.

Benzin ist teuer.
Vor allem heute.
Die meisten Menschen, die ich kenne, laufen aber gar nicht auf Benzin, sondern auf Wut.
Sie katalysieren alles das, was sie aufregt, angreift, an- oder fertig macht und wandeln es um. In pure Lebensenergie. Damit schreiben sie, sie diskutieren, recherchieren, denken, atmen, existieren. Und weil es heute so viele Dinge gibt, die sie ankotzen, haben sie auch eine beeindruckende Laufleistung pro Tag vorzuweisen. Sie drehen nicht im roten Bereich - sie sind der rote Bereich.
Lange Zeit schaute ich nur hinterher.
Beeindruckt ob des Tempos, der Energie, der Aggression. Und bevor ich den Kopf noch senken konnte, waren sie meist schon weg. Und wieder da. Flitzen hin und her.
Wie macht man das, ohne Wut? Ohne den scheinbar essentiellen Hass auf mehr oder weniger Alles?
Ich habe einen sehr niedrigen Blutdruck. Lange Zeit hielt ich das für unpraktisch, wenn nicht einer Rock'n'Roll-Schreiber-Karriere als hinderlich.
Aber dann rutschte einer der Raser unvermittelt aus seiner Spur. Geriet in den Gegenverkehr. Und zerschellte daran. Ganz unvermittelt.
Alle Momemte, die im Namen des Prinzips "Anger" ungenossen geblieben waren, rasten in diesem Moment an ihm vorbei. Wie spät ist zu spät?
Ich schaue ihnen seit diesem Tag nicht mehr hinterher. Ich bin schließlich an der Autobahn aufgewachsen. Der Rausch ist vorbei.

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Montag, Dezember 10, 2007

Schlichte Gedichte

Das traurigste Bild seit langer Zeit;
zwei leere Netze, wehend im Geäst.
Vor der Kulisse des Schlosses,
das nur noch Konsumtempel sein darf.
Ich hätte weinen mögen, doch zum Glück
lag in der Bezeichnung so viel Komik.
Meisenknödel.

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Donnerstag, November 08, 2007

Es lebe der Weinlesekönig!

Ich kann nicht mehr...

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Neues von Cloverfield

"The title is Cloverfield.
There are smaller monsters.
This movie will quite probably make a lot of people motion sick."

Aha.
via

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Donnerstag, Oktober 04, 2007

Cross-Kultur, anyone?



BritPop – Budapest – Burma.

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Mittwoch, August 22, 2007

Verbalfetzen zum Frühstück

(...) Weil mich zum ersten Mal seit langer Zeit Verbundenheit befreit, bin ich soweit (...)

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Montag, August 13, 2007

Was lernen wir vom Wochenende?

Kuchen, der: nie ohne Aufsichtsperson in der WG stehen lassen.
Mainufer, das: Nie am Sonntag frequentieren. Dieselben hohlen Gesichter wie am Abend zuvor.
Pizza, die: Geht immer. Auch als Ernährungstriumvirat am Wochenende.
Und: Freunde, die: Schlimm, weil verursachen mitunter Emo-Postings. Wie diesen. Danke, und so.

Ihr wollt einen Link? Ach so...

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Dienstag, August 07, 2007

Spontanassoziation

Normalerweise bekomme ich Gedanken-Rotationen aus dem Schädel, in dem ich sie aufschreibe.
In welcher Form auch immer.
Seit einer Woche nun der schlimme Rezensions-Rückfall.
Versuch Nummer zwei:
"Tell a joke
Tell it twice
If no-one else is laughing then why am I
I split my sides both times and laugh till I cry
Oh Lord, make me pure - but not yet..."

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Dienstag, Juli 31, 2007

Musik hilft.

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Donnerstag, Juli 12, 2007

Ethan Haas - Cloverfield - J.J. Abrams - Monsterfilm - Wasauchimmer

"The great cycle, the beginning and the end, turns just as the plans of the gods turn once again to the world of men.
And they will come upon the earth only after the skies rain down fire and the very earth itself is made to shake and the great cities of men fall into ruins. Their plans are set and their purpose is clear; they come for war."
Na dann sollen sie doch kommen. Aber nicht bevor das Popcorn
fertig ist.

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Mittwoch, Mai 30, 2007

Nachschlag?

Die Momente des kleinen Glücks. Die Momente des kleinen Wahnsinns.
Manchmal frag ich mich, was wäre, wenn letztere erstere auslösen würden.
Oder den mentalen Supergau.

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Donnerstag, Mai 10, 2007

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Fabelschön

Was passt zu Cini Minis mit Sojamilch besser als eine gepflegte Scheibe Kryptik?
Wer meine Lieblingsstelle herausfindet, bekommt den Rest des Magazines zugeschickt.
Also eingescannt.
Oder per Fax.
Hier in groß.

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Mittwoch, Mai 09, 2007

Traumdeuter, anyone?

Ich sitze an meinem Schreibtisch. Das Telefon klingelt. Laut. Ein schrecklicher Ton.
Ich hebe den Hörer ab.
Es ist der Kunde. Seine Stimme klingt seltsam verzerrt. Ein bisschen wie die der Lehrerin der Peanuts. Ich verstehe nur „mehr gelb“ und irgendetwas mit „größere Schrift“. Ich fange an zu schwitzen. Mein Lieblings-Trafficer kommt um die Ecke. Er legt mir wortlos ein Layout auf den Tisch. Es blendet mich. Ich greife zur Sonnenbrille aber der Trafficer nimmt sie mir weg und zerbricht sie. In der Mitte. Meine Augäpfel stechen aber der Trafficer hält mir das Layout unbarmherzig unter die Nase. Dann weist er auf die Tür.
Dort erscheint in schwaden magentafarbenen Nebels die Beraterin. Ich mag sie, denn sie bringt mir immer Frühstück-Flakes. Doch nicht heute. Sie zieht die Stirn in Falten und wedelt mit einer ausgedruckten E-Mail. Der Luftzug weht meine fein säuberlich geordneten Papierstapel auf dem Schreibtisch durcheinander. Sie bilden eine weiß-wirbelnde Windhose die mir die Sicht raubt. Die scharfen Kanten des Papiers zerschneiden mir die Arme, als ich versuche, sie wieder zu handlichen Stapeln zusammen zu raffen. Doch dann durchschneidet ein einzelnes Blatt wie eine silberne Klinge den Papierwirbel und ich erkenne eine E-Mail-Adresse, die in Comic Sans MS darauf gedruckt ist.
Ich kann meine Augen nicht davon abwenden und wie von einer dunklen Macht getrieben tippe ich sie mit blutigen Fingern ein. Rote Schlieren auf weißer Tastatur.
Die letzte Ziffer gibt sich von alleine ein, ich sehe, dass die Enter-Taste wie von Geisterhand gedrückt wird. Der Trafficer schüttelt resignierend den Kopf. Die Beraterin formt tonlos ein Wort. Ich lese es ihr von den Lippen ab: Konkurrenzangebot. Mein Mac schreit. Und kurz bevor sich sämtliche verfügbaren Sinnesrezeptoren dem nun folgenden GAU des Grauens verschließen und ich von meinem Stuhl nach hinten in den Pappensarg geschleudert werde...
...
...wache ich auf.
Schweißgebadet.
Krame mit zitternden Finger meine Visitenkarte hervor und halte eine herzstillstandhaften Moment inne, während ich realisiere:
GOTT SEI DANK BIN ICH TEXTER!!

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Dienstag, Mai 08, 2007

Geistwärmer

Einer der wenigen Momente, die einen erlauben, eine der möglichen Entwicklungen in einem hermetischen (ich mag es jetzt nicht Literatur- nennen ) Bereich auf sich projizieren zu können.
Spiel, Zwang, Sucht, Geltung, AUFMERKSAMKEIT!
Da ist er wieder, der irische Collie in mir, der alle 30 Sekunden ein neues Spielzeug anschleppt, und dafür belohnt werden will.
Tätschel mir den Kopf, Mann!
Ich will den Mond anheulen, aber ich bekomme keine Antwort.
Wenigstens mach ich nicht mehr in die Wohnung.

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Dienstag, April 03, 2007

Single Unser

Analog (!) hierzu (via und via) hatte ich neulich (O.K., nach 4 Gläsern Rotwein und dem übliche-kranken Freitags-Fernsehprogramm) auch einen atheistischen Ansatz, das Single Unser:

Potentieller Partner unser im Singleversum,
geflüstert werde dein Name,
deine Zeit komme,
dein Styling bestehe,
wie im Supermarkt so auf Partys,
unser täglicher Flirt gib uns heute
und lass uns vergessen unsere Einsamkeit,
wie auch wir vergessen unsere Unzulänglichkeiten.
Und führe uns in Versuchung,
wenn wir schon selbst nicht den ersten Schritt machen.
Denn dein ist unsere Phantasie und deren Macht und unsere Begehrlichkeit.
Für die Ewigkeit?
Ach was.

Kann auch einfach als mein persönlicher Beitrag hierzu verbucht werden...

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Am Ende kackt die Ente.



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